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Zum "Sparpaket" der Bundesregierung:

Rund 80 Milliarden Euro will die Bundes- regierung mit dem Maßnahmenpaket des sogenannten Haushaltsbegleitgesetzes bis 2014 einsparen. Was meinen Sie: Wie wird sich dieses "Sparpaket" auf Ihre persönlichen Lebensumstände auswirken?

positiv
negativ
gar nicht

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

INFORMATIONEN FÜR MIGRANTEN:

NEU: Gründer-/Unternehmerservice für Spätaussiedler


Mit dem Projekt „Gründer-/Unternehmerservice für Spätaussiedler", das aus Mitteln des  Programms "Lokales Soziales Kapital (LSK)" gefördert wird, hält Marzahn-Hellersdorf für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler ein ganz besonderes Angebot bereit.

Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf leben ca. 20.000 Spätaussiedler/innen. In Deutschland angekommen, gelingt es nur wenigen, sich sofort in ihre alte - neue Heimat zu integrieren. Viele brauchen Unterstützung und nehmen insbesondere Hilfe zur Selbsthilfe sehr dankbar an.

In Kooperation mit dem Berliner Russlanddeutschen Unternehmerverband e.V. (brduv) berät und unterstützt der Gründungs- und Unternehmerservice für Spätaussiedler (GUs) im Grünen Haus, Boitzenburger Straße 52, 12619 Berlin, Spätaussiedler/innen und Bürger/innen mit Migrationshintergrund, Gründerinnen und Gründer, die keine Leistungen vom JobCenter erhalten, Selbstständige, die Leistungen nach SGB II empfangen und von Arbeitslosigkeit Bedrohte.

Zum Service gehören Einzelberatung und Coaching bei Themen wie Belegmanagement, Buchhaltung, Reisekosten, Import/Export, Unterstützung bei der Standortsuche, Marketing und Werbegestaltung und Vertragsgestaltung. Angeboten werden auch mehrtägige Seminare zur Erstellung eines Geschäftsplanes und ein BWL-Kurs.

Anliegen des Gründer-/Unternehmerservice ist es, gemeinsam mit den Spätaussiedler/innen die ersten Schritte zu gehen und ihnen Mut zu machen. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle übernimmt die Patenschaft über dieses Projekt im Rahmen des Lokalen Sozialen Kapital(LSK), das sich über ein Jahr erstreckt.

Sie verwies darauf, dass bei Existenzgründungen der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund größer ist als bei den Deutschen. Da Erstere sich nicht immer aus einer wirtschaftlich gesicherten Situation heraus selbstständig machen, ist eine niedrigschwellige und kostenlose Beratung so wichtig. „Oft gehen sie seltener in Ämter, hier können Hemmschwellen beseitigt werden“, so die Bezirksbürgermeisterin.

Wichtig sei es auch, beim Knüpfen der Netzwerke zu helfen und den Erfahrungsaustausch anzuregen. Dabei verwies sie auf gute Erfahrungen im Bezirk. Vor über einem Jahr startete das Projekt „Spätaussiedlerinnen – und Spätaussiedler – Arbeit und Integration für russischsprachige Akademikerinnen und Akademiker mit Migrationshintergrund“– ein gemeinsames Modellprojekt des Bezirksamtes, des JobCenters, der Arbeitsagentur, der bbwAkademie, Freien Trägern und des Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreises. Erste Erfolge stellen sich bereits ein.

Weitere Infos unter Tel.: 9860 7972
E-Mail info@gut-berlin.de

www.gut-berlin.de


Text: Pressemitteilung des Bezirkamts Marzahn-Hellersdorf vom 31.03.2010

 

 

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