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Arbeitsschwerpunkte 2012 im Quartier: Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf?

Liebe Bewohner/-innen, wo drückt aus Ihrer Sicht  der Schuh am meisten im Quartier ? In welchen Tätigkeitsfeldern sehen Sie für 2012 besonderen Handlungsbedarf?
(Bitte entscheiden Sie sich für eines der Themenfelder.)

(Wenn Sie Ihre Meinung ausführlicher begründen wollen, schreiben Sie uns doch einen Leserbrief. Ihr QM-Team)

 

Ich finde wichtig ...

gute Nachbarschaft, gemeinsame Erlebnisse
Gestaltung für Brachflächen, Pflege für Grünflächen
gute Kitas und Schulen
aktive Beteiligung der Bewohner
Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung
Kunst und Kultur im Quartier
besseres Image für den Kiez
andere Bereiche
Ich wohne nicht im QM-Gebiet.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Die KIEZREPORTER berichten

"Arbeitssuchend":


Knoten in der Leitung. Foto: Kurt Michel/PIXELIO.de

Vom Glück, endlich „arbeitssuchend“ sein zu dürfen!

In der Agentur für Arbeit in Hellersdorf fand kürzlich folgender Dialog statt: „Sie wollen sich also arbeitssuchend melden? Sie sind doch überhaupt nicht verfügbar!“
„Wenn ich einen Kita-Platz für meine Tochter gefunden habe, bin ich verfügbar, aber dafür brauche ich einen Kita-Gutschein und den bekomme ich nur, wenn ich mich hier als ‚arbeitssuchend’ melde.“
„Aber sie können doch jetzt überhaupt keine Termine wahrnehmen.“
„Natürlich bin ich zeitlich eingeschränkt solange ich noch keinen Kita-Platz habe. Nachmittags kann ich aber meine Kleine in der „Arche“ betreuen lassen, wenn ich einen Termin habe.“
„Sie sind also nicht verfügbar. Gestern in der Dienstbesprechung haben wir erst darüber geredet: Wer nicht verfügbar ist, kann sich auch nicht als ‚arbeitssuchend’ melden.“„Darf ich hier Faxen machen?“ fragte meine Zweijährige ganz unvermittelt und hängte sich an den Tisch. „Ja, hier darfst du das!“ antwortete ich ihr.
„Wie soll ich denn aus diesem Kreislauf herauskommen?“ wandte ich mich wieder meiner eigentlichen Gesprächspartnerin zu. „Wenn sie mir nicht bestätigen, dass ich ‚arbeitssuchend’ bin, bekomme ich nie einen Kita-Gutschein, nie einen Kita-Platz, werde also nie verfügbar sein.“
„Na, dann muss ich mal meine Kollegin fragen.“
Diese war im Kundengespräch und wir warteten.
Nach Zwiesprache mit der Kollegin kam noch der Einwand: „Aber sie können doch noch nicht einmal einen Termin für ein Vorstellungsgespräch wahrnehmen!“
„In dem Fall werde ich schon eine Ausnahmelösung finden.“
Das war zum Glück überzeugend! Ich bekam die heißbegehrte Bescheinigung, dass ich arbeitssuchend bin und verabschiedete mich dankend.  

Text: Janka Neumann
Juni 2010
Foto: Kurt Michel/PIXELIO.de

KIEZREPORTER - was ist das denn ?


 

Mehr über die ehrenamtlichen KIEZREPORTER im Quartier Hellersdorfer Promenade erfahren Sie

HIER

 

 

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