Vorgestellt: Der Kinderladen Hellersdorfer Promenade 27:
+++AKTUELL+++
![]() Helga Jungnick in "ihrem" Kinderladen. | |
![]() Dank und Ehrung: Die Quartiersrats-Sprecher Gabriele Fichtner (r.) und Heinz Kurzidim danken Helga Jungnick für ihr großes Engagement im Kinderladen. |
"Helgas" Kinderladen schließt
Der ehrenamtlich organisierte Kinderladen in der Hellersdorfer Promenade 27 schließt zum 31. Mai 2010 nach acht Jahren seine Pforten.
Die Entscheidung dazu, ist Helga Jungnick, der Initiatorin und "Seele" des Kinderladens, nicht leicht gefallen. Aber nach Jahrzehnten des Kümmerns um Andere kommt eben irgendwann einmal der Punkt, an dem der Erhalt der eigenen Gesundheit Vorrang hat. Zumal Helga neben dem Kinderladen auch seit Jahren als Bewohnervertreterin im Quartiersrat mitmischt und sich auch noch hingebungsvoll um eine hochbetagte Nachbarin kümmert.
Die langjährigen Kinderladen-Besucher um "Mutti Helga" stehen jetzt aber keinesfalls alleine da. Unterstützung kam vom nahen Familientreff "Buntes Haus", der KiTa "Spielhaus", weiteren Einrichtungen im Wohngebiet und dem QM-Team.
Wir alle danken Helga für ihren unermüdlichen Einsatz für Kinder und Eltern, ihre Geduld mit der vielköpfigen Rasselbande, ihren Erfahrungsschatz und ihren Zuspruch bei den vielen kleinen und großen Nöten des Alltags.
Jetzt machen die Jüngeren weiter. Und eins ist sicher: jetzt werden wir uns um DICH kümmern, wenn Du uns brauchst, Helga!
KM
Mai 2010
Der Kinderladen ...
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![]() Helga Jungnick, die "Seele" des Kinderladens | |
![]() Die "Nachtschatten"-Party-Crew aus dem EASTEND übergibt eine Geldspende. | |
![]() Spaß für die ganz Kleinen. | |
![]() Besuch vom Nikolaus |
… in der Hellersdorfer Promenade 27 besteht seit 2002. Entstanden ist er mit Unterstützung der damaligen Eigentümergesellschaft „City - Meile“ GbR. Spielzeug, Spielgeräte und Mobiliar haben die Hellersdorfer Bewohner sowie Einrichtungen im Stadtteil wie z.B. das SOS–Familienzentrum oder „Die Arche“ zur Verfügung gestellt.
Unter einem Kinderladen wird sich mancher vielleicht so etwas wie eine Mini-KiTa vorstellen, die von den Eltern organisiert und mit Geld von den Eltern und von der Stadt betrieben wird, wo es angestellte Erzieherinnen gibt und die Eltern reihum Mittagessen für die Kinder kochen und auch putzen müssen. Solche Kinderläden gibt es ja viele in Berlin.
Unser Kinderladen ist eine rundherum ehrenamtliche Sache. Ich bin Erzieherin im Ruhestand und die schöne und manchmal nicht ganz leichte Arbeit mit den Kindern habe ich übernommen, weil es unheimlich Spaß macht. Ja, so was kann`s geben.
Sich vielseitig beschäftigen zu können, ist für die Kinder ganz wichtig. Im Kinderladen können sie im Raum mit der Eisenbahn spielen, es gibt Gesellschaftsspiele, Bücher zum Anschauen, Vorlesen oder Selber-Lesen. Es wird gesungen, gebastelt, gemalt und gezeichnet. Wenn das Wetter es halbwegs mitmacht, wird im Freien mit Rollern, Fahrrädern und Bällen gespielt. Zu Ostern, zum Kindertag, zum Nikolaustag und in der Weihnachtszeit feiern wir gemeinsame Feste.
Tatkräftige Unterstützung kommt dabei von den Muttis der Kinderladen-Kinder, von der Hausverwaltung I-Fim und besonders vom Quartiersmanagement. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit dessen Hilfe Spielzeug und Einrichtungsgegenstände ergänzen bzw. austauschen konnten und seit Dezember 2005 in Kooperation mit dem SOS-Familienzentrum sogar musikalische Früherziehung anbieten können.
Die jüngsten Kinder, die den Kinderladen besuchen, sind noch Babys, die ältesten so um die 7 Jahre alt. Meistens kommen die Muttis (und/oder Vatis) gemeinsam mit den Kindern. Dabei lassen sich auch oft persönliche Dinge klären oder Fragen zu Erziehung, Ernährung und sonstigen Dingen besprechen.
Geöffnet ist dienstags, donnerstags und freitags von 15 - 18 Uhr.
Helga Jungnick
2007
Fotos: Kiezmentorin; QM-Team/Peter Krautkrämer







