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Arbeitsschwerpunkte 2012 im Quartier: Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf?

Liebe Bewohner/-innen, wo drückt aus Ihrer Sicht  der Schuh am meisten im Quartier ? In welchen Tätigkeitsfeldern sehen Sie für 2012 besonderen Handlungsbedarf?
(Bitte entscheiden Sie sich für eines der Themenfelder.)

(Wenn Sie Ihre Meinung ausführlicher begründen wollen, schreiben Sie uns doch einen Leserbrief. Ihr QM-Team)

 

Ich finde wichtig ...

gute Nachbarschaft, gemeinsame Erlebnisse
Gestaltung für Brachflächen, Pflege für Grünflächen
gute Kitas und Schulen
aktive Beteiligung der Bewohner
Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung
Kunst und Kultur im Quartier
besseres Image für den Kiez
andere Bereiche
Ich wohne nicht im QM-Gebiet.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Neuigkeiten:

Temporäre Kunstprojekte für die "Helle Mitte":


Alice-Salomon-Platz, Foto: KM

Im Herbst 2011 führte das Bezirksamt einen offenen Kunstwettbewerb für professionelle Künstlerinnen und Künstler, die in Berlin leben und arbeiten, durch. Aus insgesamt 54 eingereichten Entwürfen wählte eine Fachjury sechs Beiträge aus. Sie werden 2012 als temporäre Kunstprojekte auf Straßen und Plätzen der "Hellen Mitte" realisiert.

Folgende temporäre künstlerische Projekte sollen die noch unfertigen, aber auch die schon fertigen Ecken und Plätze der heutigen City Hellersdorf unter die Lupe nehmen, Anstöße für eine künftige vielschichtige Weiterentwicklung dieses Stadtraums und Impulse für seine Vitalität geben und den Prozess des Stadtumbaus begleiten:


(C) Anna Borgman/Candy Lenk

Anna Borgman / Candy Lenk
LUFTSCHLOSS

Die Künstlerinnen bauen im Frühjahr 2012 ein zwölf Meter hohes Luftschloss auf dem Alice-Salomon-Platz. Grüne Netze bilden eine offene Form innerhalb eines Baugerüstes. Ein Werk zwischen Permanenz und Flüchtigkeit, Verhüllung und Transparenz, zwischen Baustelle und Wolke, Schloss und Luft, Idee von Stadt und ihrer Verwirklichung.


(C) Dellbrügge & de Moll

Dellbrügge & de Moll
DANCING IN THE STREETS. SINGING A PATTERN LANGUAGE.

Die Aneignung und Teilhabe der Bewohner/innen am öffentlichen Raum ist Thema dieses Kunstprojektes. Eine an einem Filmmusical aus den 1960er Jahren und einer „Muster-Sprache“ für eine lebendige Stadt orientierte musikalisch-tänzerische Performance wird in Kooperation mit bezirklichen Bildungsträgern entwickelt und im Juni 2012 in den Straßen der "Hellen Mitte" zu sehen sein.


(C) Benoît Maubrey

Benoît Maubrey
HELLE STIMME - MOBILE KLANGSKULPTUREN

AUDIO BALLERINAS und VIDEO PFAUEN bewegen sich durch Hellersdorf. Tänzer/innen mit Audio-Kleidern durchkämmen die Hauptstraßen und suchen „künstlerische Nahrung “ wie die Stimmen von Passanten oder zufällige Geräusche. Diese werden verarbeitet, verfremdet und verstärkt.


(C) Oliver Oefelein

Oliver Oefelein
MARKTFORSCHUNG

Die Farben aus der Werbung werden der Kunst wieder zurückgeben. Eine vermeintliche „Promotion-Aktion“ für die Farben Grün und Rot findet im Zentrum "Helle Mitte" statt. Der Prozess der Vereinnahmung der Kunst durch Werbung soll umgedreht werden, die Kunst soll die Werbung vereinnahmen, um wieder ihre Autonomie zurück zu erobern.


(C) Anke Westermann

Anke Westermann
SIRIUS

Ein Apparat für Menschen und Vögel, ausgestattet mit Kamera u. a. Maschinen, steht im Oktober 2012 auf dem Alice-Salomon-Platz in Berlin-Hellersdorf. Das Thema „Überwachung“ wird humorvoll gebrochen und spielerisch - auch durch den Einsatz einer Popcornmaschine - verfremdet.


(C) Rolf Wicker/Barbara A. Keiner

Rolf Wicker / Barbara A. Keiner
WBS 350 BC

Eine Brache zeigt statt Zukunftsvision Vergangenheit. Das Kunstprojekt WBS 350 BC greift die überraschenden Erkenntnisse der Grabungen im antiken Priene auf und verknüpft sie mit den städtebaulichen Planungen der DDR und der Nachwendezeit in Hellersdorf. Das Kunstprojekt wird zu einem imaginären Urlaubsort mit großer Liegeterrasse mitten im Berliner Alltag.

Der Ort:


Alice-Salomon-Platz, Foto: KM

Die "Helle Mitte" entstand vor fünfzehn Jahren im Herzen der Großsiedlung Hellersdorf als neues Stadtteilzentrum. Sie wurde als komplette Stadt geplant, aber nur in Teilen gebaut.
Daher erscheint das Zentrum an manchen Orten noch unfertig. Es zeugt davon, dass sich Stadt nicht einfach implantieren lässt und dass die Stadtwerdung einer gesellschaftlichen und politischen Entwicklung unterliegt.

Die genauen Termine und Orte der temporären Kunstprojekte werden demnächst bekannt gegeben.

Text: PM/bearb. KM