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Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Zu Gast im Quartier:

NEULAND denken: Filmabend und -gespräch über Aufbruch und Abbruch im Osten Deutschlands


Die Dokumentarfilm-Tour NEULAND (www.neuland-denken.de) über Aufbruch und Abbruch in Ostdeutschland machte am 16. April 2008 im Quartier Hellersdorfer Promenade Station. Eines der zahlreichen leer stehenden Ladengeschäfte in der Fußgängerzone war aus diesem Anlass für einen Abend zum temporären Kino umfunktioniert worden.

Veranstalter: Stiftung SPI / POLIS* in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, der Peter-Weiss-Bibliothek, der Rosa-Luxemburg- Stiftung und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin. Mit freundlichr Unterstützung der
Hausverwaltung I-Fim.

Veranstaltungsbericht:





von Kiezreporter Reno Engel:

ANREGEN statt AUFREGEN

NEULAND, so der Titel des Dokumentarfilms, der am 16.04.2008 unter großer Beteiligung der Anwohner und  Kiez-Interessierten in der Hellersdorfer Promenade 26 gezeigt wurde.

Der Film, der die Verödung der ländlichen Gebiete nach Wegfall der Gewerbeeinrichtungen und nach Abwanderung  der Bevölkerung wegen fehlender Arbeitsplätze zeigt, berichtet auch über aus der Not geborene Projekte und Schwierigkeiten auf dem Weg, heraus aus Arbeitslosigkeit und  Lethargie.

Angeregt werden soll damit das Nachdenken über die eigene Region. Auch hier in Marzahn-Hellersdorf  drohen ungenutztes Brachland und Interessenlosigkeit der Anwohner an ihrem Kiez.

In der anschließenden Diskussion mit dem Filmautor und Journalisten Holger Lauinger und Norbert Lüdtke, Bezirksstadtrat für ökologische Stadtentwicklung, waren Ansätze zu erkennen und erfolgte erneut der Aufruf, Vorschläge für die endgültige oder vorübergehende Nutzung der nach Abriss von Schulen und Kindergärten entstandenen Freiflächen zu machen.

Um das Augenmerk von Investoren auf diese Flächen zu lenken, ist es allerdings notwendig, wieder attraktiver darauf hinzuweisen.

Die gute Idee, mit farbigen Hinweistafeln und wehenden Fahnen Aufmerksamkeit zu erwecken, sollte wieder aktualisiert werden, damit
Brachland und Hinweisschilder nicht weiter verrotten, wie z.B. in der Quedlinburger Straße (siehe Fotos unten).
Es ist leicht, sich über etwas aufzuregen! Sollten wir diese Energie nicht lieber dafür nutzen, etwas anzuregen?

Jetzt sind Sie, die Anwohner gefragt, Ihr eigenes Wohnumfeld
mit zu gestalten. Nutzen Sie die Chance… 

REn

April 2008

Veranstaltungsfotos: KM

NEULAND in Marzahn-Hellersdorf: Einfach vergessen?






Im Sommer 2006 wurde im Bezirk Marzahn-Hellersdorf das Brachen-Projekt NEULAND gestartet. Mit Pfeilen, Flaggen, Infoschildern, Gehwegmarkierungen u.a. sollte auf freie Flächen aufmerksam gemacht, sollten Interessenten für Zwischennutzungen geworben oder sogar Investoren gewonnen werden.

Im Frühling 2008 sieht es um die Werbekampagne an einigen Stellen ziemlich traurig aus.

Fotos: Kiezreporter REn

 

NEULAND im Quartier:

Auch im Viertel rund um die Hellersdorfer Promenade gibt es Brachen und Frei-Räume. Für die Hobbygärtner vom "Gartenland am Beerenpfuhl" an der Tangermünder Straße bot eine solche ehemalige KiTa-Fläche die Chance auf eine eigene Gartenparzelle in Wohnnähe. Andere leer geräumte (und zum Teil schon zu illegalen Müllplätzen verkommene) Areale  brauchen dringend eine Perspektive...
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