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Couchkartoffel oder Fußballgott?

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Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Gefördert 2008/2009 aus dem Quartiersfonds 3: Projekt Bildungsinitiative/Bürgerengagement

"Lesepaten" an der Pusteblume-Grundschule:

Weitere "Lesepaten" gesucht:


Die Pusteblume- Grundschule (Kastanienallee 118, 12629 Berlin)  und auch die Bücherwurm- Grundschule am Weiher (Eilenburger Straße, 12627 Berlin) suchen weitere ehrenamtliche Lesepaten.

Werden Sie Lesepate. Ihre Hilfe wird gebraucht !

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Januar 2010: Lesepaten-Nachmittag

Am 19. Januar 2010 fand an der Pusteblume-Grundschule der halbjährliche "Lesepaten-Nachmittag" statt. Seit drei Jahren lesen engagierte Lesepaten an der Grundschule im Quartier Hellersdorfer Promenade. Zur Zeit lassen sich zehn engagierte Patinnen und Paten ein bis zwei Mal pro Woche von den Schülern vorlesen und fördern so deren Lesefähigkeiten, mit Erfolg.

Frau Köhler, die eine Klasse der Schuleingangsstufe unterrichtet, arbeitet mit zwei Lesepaten zusammen, die sie als feste Größe in den Unterrichtsalltag integriert hat. Sie freut sich sehr über diese Unterstützung. Ihre Lesepatin sagt: "Ich kann die Kinder auf ihrem eigenen Niveau unterstützen." Und zwar ohne Druck, ergänzt ein anderer Lesepate, der schon seit zwei Jahren aktiv ist. Julia Gerometta von der Bildungsinitiative Hellersdorfer Promenade freut sich:"Hier kommt Engagement ganz direkt und wirkungsvoll bei den Kindern an."

Die Schule bedankte sich mit festlich gedeckter Tafel und das Quartiersmanagement stiftete Kuchen.

Januar 2010

"Lesepaten"-Initiative - ein Dankeschön:


Dank an ABC-Helfer ...


... im QM-Stadtteilbüro.


Lesepatinnen: Christa Aehle (l.) und Sibylle Freudenberg.


Schulleiter Dieter Frisch (r.) mit Daniela Grätz (l.) und Uta Harksen aus dem Lehrerkollegium.


Externe Unterstützung: Kerstin Jahnke (l., Quartiersprojekt Bildungsinitiative) u. Barbara Bott (VBKI).


Lesepatinnen Sabine Löschmann (l.) und Roxana Mattuschka.

Eine besondere Form der Lernhilfe erhalten seit einiger Zeit die Schülerinnen und Schüler an der Pusteblume-Grundschule in der Kastanienallee: 13 ehrenamtliche „Lesepaten“ üben mit ihnen einmal pro Woche einzeln oder in kleinen Gruppen das Lesen und Verstehen von Texten.

Als Dank für ihr großes Engagement lud das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade die Lesepaten Ende April 2008 zu Kaffee, Kuchen und einer netten Gesprächsrunde mit Leitung und Lehrern der Grundschule ins Stadtteilbüro ein.

„Im Unterricht ist es gar nicht zu schaffen, dass alle Kinder einzeln vorlesen können.“ berichten Daniela Grätz und Uta Harksen. Die beiden Lehrerinnen möchten die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer nicht mehr missen: „Durch die Einzelbetreuung wird bei den Kindern die Lese-Motivation unglaublich gefördert. Die persönliche Zuwendung ihres Lesepaten ist den Schülern sehr wichtig.“

Immer mehr Mädchen und Jungen haben heute Probleme beim Lesenlernen. In vielen Familien werde nicht vorgelesen, manchmal sogar überhaupt nicht gelesen, berichtet Schulleiter Dieter Frisch: „Dabei ist es so wichtig, bei Kindern schon ganz früh die Lust am Lesen zu wecken. Bis zum Alter von zehn bis zwölf Jahren muss es geschafft sein, sonst wird dieser Mensch nie ein genussvoller Leser werden.“

Jeden Donnerstag kommt deshalb zum Beispiel die Hellersdorferin Christa Aehle in die Pusteblume-Grundschule. Die ehemalige Pädagogin ist Lesepatin der 2a. In der 2b hilft Sibylle Freudenberg aus Köpenick den Kindern dabei,  Texte zu entziffern und zu verstehen. „Die Kinder kommen einzeln aus der Unterrichtsstunde zu unserem ruhigen Leseplatz - und sie kommen gerne.“ erzählt sie lächelnd. Eine Lanze für die individuelle Leseförderung bricht auch Lesepatin Roxana Mattuschka, deren beide Kinder die Pusteblume-Grundschule besuchen.

Überaus herzlich und dankbar seien sie von den Lehrern aufgenommen worden, berichten die ehrenamtlichen ABC-Helfer einhellig. Zurzeit sind sie bei den Erst- bis Drittklässlern im Einsatz.
Und wenn zu Beginn des neuen Schuljahres neue 1. Klassen aufgemacht werden, würde sich die Schule über weitere freiwillige Helfer freuen.


Text/Fotos: KM
Mai 2008


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