Suche

Seite Drucken
Seite Drucken

E-Card / Grußkarte

E-Card versenden
Arbeitsschwerpunkte 2012 im Quartier: Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf?

Liebe Bewohner/-innen, wo drückt aus Ihrer Sicht  der Schuh am meisten im Quartier ? In welchen Tätigkeitsfeldern sehen Sie für 2012 besonderen Handlungsbedarf?
(Bitte entscheiden Sie sich für eines der Themenfelder.)

(Wenn Sie Ihre Meinung ausführlicher begründen wollen, schreiben Sie uns doch einen Leserbrief. Ihr QM-Team)

 

Ich finde wichtig ...

gute Nachbarschaft, gemeinsame Erlebnisse
Gestaltung für Brachflächen, Pflege für Grünflächen
gute Kitas und Schulen
aktive Beteiligung der Bewohner
Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung
Kunst und Kultur im Quartier
besseres Image für den Kiez
andere Bereiche
Ich wohne nicht im QM-Gebiet.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Gefördert 2008 aus dem Quartiersfonds 2:

Wegzeichen - Lebenszeichen - Bildsteine - Steine des Anstoßes:


Ein künstlerisches Projekt der Galerie ARTKUNSTRAUM und des Berliner Bildhauers Frank Hüller für Kinder und Jugendliche von 6 - 14 Jahren aus dem Quartier Hellersdorfer Promenade. (Projektlaufzeit: bis Dezember 2008)

Die künstlerische Arbeit mit Kindern wird im ARTKUNSTRAUM (Träger: S.N.O.W. e.V.) schon seit längerem groß geschrieben.

Parallel zum Zeichnen und Malen im Rahmen des Quartiersprojekts "Das Kind als Künstler" sollte Kindern und Jugendlichen aus dem Quartier Hellersdorfer Promenade die Möglichkeit eröffnet werden, sich auch mit der Steinbildhauerei bekannt zu machen.

Kooperationspartner des Projekts ist die Bücherwurm-Grundschule am Weiher und ihr Förderverein.

Die Projektträger danken ganz herzlich für die Unterstützung durch die Firma Flöter und Uszkureit (Garten-Landschafts & Sportanlagen GmbH) - Herrn Schindel und Herrn Veit Franke, dem Fachbereich Grünflächen und Friedhöfe des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf – Frau Phenn, der I-FIM Impulse für Immobilien GbR und deren Mitarbeitern sowie Frau Czerny von der Bücherwurm-Grundschule.

Ohne Ihre Unterstützung und Geduld wäre dieses Projekt nicht zustande gekommen.

Ankunft der Steine im September 2008:


Die Kalksteine der Fa. Sichweh & Co. sind nun da und es kann losgelegt werden.


Bildhauer Frank Hüller und Kunsterzieherin Frau Czerny mit den ersten kleinen Bildhauern von der Bücherwurm-Grundschule.


(Fotos: M. Reichel)

Die "Bücherwürmer" in Aktion:

Fotos: P. Krautkrämer/QM (5) und M. Reichel/ARTKUNSTRAUM (6)
Für eine vergrößerte Bildansicht bitte auf die Fotos klicken.




Konzentrierte Arbeit am Stein.


Schüler der 5. und 6. Klassenstufe ...


... aus der Bücherwurm-Grundschule am Weiher









Feierliche Stein-Übergabe an die Bücherwurm-Grundschule:

Für eine vergrößerte Bildansicht bitte auf die Fotos klicken.
Fotos: M. Reichel





Dezember 2008: Neue "Wegzeichen" für die Promenade

Für eine vergrößerte Bildansicht auf die Fotos klicken.
Fotos: M. Reichel (3), P. Krautkrämer (1)






Das Projekt "Wegzeichen":

Sechs ca. 100 x 100 x 100 cm große Rohblöcke aus Kalkstein sollen auf die Sandflächen zwischen den Bäume in der Hellersdorfer Promenade bis zum ARTKUNSTRAUM und am Eingang an der Hellersdorfer Promenade platziert und vor Ort an verschiedenen Projekttagen in einem bisher noch offenen Zeitraum bearbeitet werden.

Die Rolle des ARTKUNSTRAUM liegt in der Betreuung, Begleitung und Mitarbeit am Malen und Zeichnen und Steinbildhauer-Workshop und bildet den initiatorischen Hintergrund dieser Steine des Anstoßes, dieses großen Schrittes vor die Tür in den öffentlichen Raum.

Das Projekt bietet Kindern und Jugendlichen an, bei der Gestaltung der Steine mit Symbolen, Signaturen und Piktogrammen auf  den Standort als öffentlichen Erlebnisbereich (Wegzeichen) einzugehen, ohne sie jedoch mit diesem Vorhaben einzuengen oder zu überfordern. Themen der einzelnen Bildbeiträge sollten sich  von der individuellen Erlebniswelt der Kinder und Jugendlichen, über Identifikation (oder auch innere Distanz und Provokation) mit Örtlichkeiten bis hin zu gestalterischen Ambitionen für den öffentlichen Raum erstrecken. (z.B. Sitzmöbel, bzw. das KunstObjekt zum Anfassen)

Grundsätzlich wichtig ist dabei nur, dass Kinder und Jugendliche ihre ihnen eigenen Zeichen ( Lebenszeichen ) setzen, ganz im Sinne der Tags der Sprühdosenkids. Der Unterschied liegt außer im Material natürlich im Prozeß der Konsensfindung  zwischen den Ambitionen der Kinder und Jugendlichen und den Ansprüchen und Erwartungen von „Auftraggebern“ und gesellschaftlichem Umfeld und ist ein wesentlicher Teil des Arbeitsprozesses.

Dabei spielt die begleitende und vorbereitende Rolle des ARTKUNSTRAUM – Teams eine entscheidende Rolle, denn die relativ kurze Arbeitsphase an den Steinen und der Ergebnisdruck durch die Präsenz in der  Öffentlichkeit, sowohl der Jugendlichen bei der Arbeit als auch der späteren  Kunstwerke der Autoren am Standort, setzt natürlich eine  Ansprech-, Einführungs- und Vorbereitungsphase voraus.

Steinbildhauerei  sollte den Kindern und Jugendlichen nicht in erster Linie als schwere Technik künstlerischer Meisterschaft vorgestellt werden, sondern im Wortsinn Bildnern in einem zunächst noch unbekannten Material sein. Das Bild im Stein bietet Varianten von der Ritzzeichnung bis hin zum vollplastischen Relief und der freistehenden Skulptur und somit breiten schöpferischen Freiraum. Anhand von kleinen Tonmodellen und Ideeskizzen, läßt sich erkennen, welchen Kindern und Jugendlichen man zu welcher Herausforderung motivieren und in welcher Weise Unterstützung gegeben werden kann. Diese Vorarbeiten zeigen den Stand ihres plastischen Verständnisses an und bilden die Diskussionsgrundlage für die Weiterentwicklung und Umsetzung in Stein.

Dabei gibt es keine Sicherheit, die richtigen Kinder und Jugendlichen zu haben. Entscheidend ist nur bedingt das bildnerische Talent. Genauso wichtig ist Mut zum Risiko, Neugier auf Neues, Durchhaltevermögen und Wille zur bildkünstlerischen Äußerung. Wir werden die Jugendlichen in der Vorbereitung darauf hin lenken, dass sie sich zu kleinen Teams ( 2 oder 3) Kopf und Herz und Hand zu einen bewältigbaren Bildprojekt zusammenfinden. Verschiedenste Temperamente machen die Arbeit erst interessant.

Das „learning by doing“ kann ein sanft gesteuerter und zielgerichteter Prozess sein.

Trotzdem die entstehenden Steine ein Beitrag zur Gestaltung des Stadtbildes werden, also Produkt, sollte der Schwerpunkt des Projektes weniger auf dem Produkt, als auf dem  schöpferischen Prozess selbst liegen. Das es gestalterisch eine „abgerundete“ Sache wird garantiert der Bildhauer mit seinem Können und seiner Erfahrung.

Text: F. Hüller & M. Reichel
Oktober 2008


Kontakt und weitere Informationen:



Projektort:
Galerie ARTKUNSTRAUM
Quedlinburger Str. 10
12627 Berlin
Ansprechpartner: Manfred Reichel, Dr. Schuhmacher
Fon/Fax/ AB 030- 29 35 28 84
e-mail: Manreiarts@aol.com

Träger:
S.N.O.W. Projektbüro e.V.

im ExistenzgründerInnen Zentrum " Der Hafen "
Schwarzburger Str. 10
12687 Berlin
Ansprechpartner: Carmen Schulz
Fon: 030 - 29 35 28 85/86
Fax: 030 - 29 35 28 84
e-mail: info@snowprojekt.de
Web: www.snowprojekt.de