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Arbeitsschwerpunkte 2012 im Quartier: Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf?

Liebe Bewohner/-innen, wo drückt aus Ihrer Sicht  der Schuh am meisten im Quartier ? In welchen Tätigkeitsfeldern sehen Sie für 2012 besonderen Handlungsbedarf?
(Bitte entscheiden Sie sich für eines der Themenfelder.)

(Wenn Sie Ihre Meinung ausführlicher begründen wollen, schreiben Sie uns doch einen Leserbrief. Ihr QM-Team)

 

Ich finde wichtig ...

gute Nachbarschaft, gemeinsame Erlebnisse
Gestaltung für Brachflächen, Pflege für Grünflächen
gute Kitas und Schulen
aktive Beteiligung der Bewohner
Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung
Kunst und Kultur im Quartier
besseres Image für den Kiez
andere Bereiche
Ich wohne nicht im QM-Gebiet.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Mobil:

Hellersdorfer Schüler und ASFH-Studierende gestalten ihre Wünsche an den Stadtteil:






Hellersdorf, wie wir es uns wünschen. So lässt sich das Thema des Projektnachmittags umreißen, zu dem sich Schüler der Hellersdorfer Johannes-Falk-Schule und Studierende der Alice-Salomon-Hochschule am 29.01.2009 im QM-Stadtteilbüro trafen.

Im Rahmen eines ASFH-Projektseminars von Prof. Dr. Bettina Völter hatten die Studierenden zusammen mit den Schülern zuvor Fotos im Stadtteil geschossen und ihre Eindrücke von Hellersdorf niedergeschrieben. Aus diesem Material stellten sie nun Collagen zusammen: Subjektive Utopien, die zeigen sollen, wie der Stadtteil aussehen könnte.

"Mehr Bolzplätze!" ist zu lesen. "Mehr Musik" wird für Hellersdorf gewünscht und auf dem Magazinfoto daneben sträubt Bill Kaulitz von "Tokio Hotel" sein Haar.  Ein ASFH-Student hat auf seinem Foto magisch-blaues Abendlicht an der Hönower Weiherkette eingefangen. "Hellersdorf ist zu klein für mich." steht mit krakeliger Handschrift auf einem anderen Blatt. "Hier bin ich zuhause." hat ein Schüler neben das Foto eines sehr unauffälligen Hauseingangs geschrieben.

Es wäre interessant gewesen, voneinander noch mehr darüber zu erfahren, was wohl hinter manchen Wahrnehmungen steckt. Wenn Hellersdorf zum Beispiel für den einen pauschal "viel Grün" bedeutet, für den anderen jedoch als Synonym für "alles Beton" steht. Aber das zu analysieren, reicht ein Nachmittag nicht aus.

Text: KM
Fotos: QM/Peter Krautkrämer
Februar 2009