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Arbeitsschwerpunkte 2012 im Quartier: Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf?

Liebe Bewohner/-innen, wo drückt aus Ihrer Sicht  der Schuh am meisten im Quartier ? In welchen Tätigkeitsfeldern sehen Sie für 2012 besonderen Handlungsbedarf?
(Bitte entscheiden Sie sich für eines der Themenfelder.)

(Wenn Sie Ihre Meinung ausführlicher begründen wollen, schreiben Sie uns doch einen Leserbrief. Ihr QM-Team)

 

Ich finde wichtig ...

gute Nachbarschaft, gemeinsame Erlebnisse
Gestaltung für Brachflächen, Pflege für Grünflächen
gute Kitas und Schulen
aktive Beteiligung der Bewohner
Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung
Kunst und Kultur im Quartier
besseres Image für den Kiez
andere Bereiche
Ich wohne nicht im QM-Gebiet.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Gefördert 2008/2009 aus dem Quartierfonds 3:

Die KIEZREPORTER berichten

Straßen in Hellersdorf-Nord: Schkeuditzer Straße


Wappen von Schkeuditz


Terminal


Rathaus

- von Klaus-Peter Griese -


Völlig selbstverständlich benutzen wir Straßennamen - und wissen oft nicht, nach wem diese benannt sind. In unserer Rubrik stellen wir Personen oder Städte zu Straßennamen im Stadtteil vor. Falls Sie auch eine Straße vorstellen möchten, melden Sie sich bei uns.

Im Jahr 981 erfolgte die Ersterwähnung der Pfarrkirche von Schkeuditz im Bistum Merseburg. 1271 verkauft der Markgraf von Landsberg an den Bischof von Merseburg die gesamte Stadt Schkeuditz. Hussiten brandschatzen die Stadt um 1430. Leipziger Stadtknechte plünderten die Stadt 117 Jahre später.

Weitere 30 Jahre später wurde das Stadtrecht bestätigt. Neunmal geplündert und zwölfmal abgebrannt wurde Schkeuditz während des 30jährigen Krieges. In den Folgejahren wurden zwei Stadttore abgerissen. 1740 wird das Recht verliehen, einen Wollmarkt jährlich abzuhalten und die Wochenmärkte wurden mit einem Getreidemarkt verbunden.

Im Siebenjährigen Krieg mußte die Stadt Rekruten für die preußische Armee stellen. 1813 erfolgten wechselnde Belagerungen. Die Stadt wird 1815 preußisch. Zwei Jahre später wird auch die preußische Städteordnung von 1806 eingeführt. 1840 erhält Schkeuditz einen Eisenbahnanschluß. Die städtische Kleinkinderaufbewahrungsanstalt nimmt vier Jahre später ihren Betrieb auf. Eine Freischule wird 1857 eröffnet. 1858 beginnt die Stadtsparkasse ihre Tätigkeit.

In den folgenden Jahren wird die größte Malzfabrik Europas eröffnet, die Stadt bekommt eine Telegrafenstation, eine Telefonanlage und ein Elektrizitätswerk. Im Jahre 1910 wird die Straßenbahnverbindung nach Leipzig hergestellt und eine Wasserleitung in Betrieb genommen. 1927 wird der Flughafen neueröffnet. Am 16. August 1944 fallen Bomben auf das Siebel-Werk.

1945 besetzen Amerikaner die Stadt. Nach dem 2. Juli übernehmen sowjetische Truppen Schkeuditz. In den folgenden Jahren werden mehrere Orte eingemeindet. Ab 1972 hat Schkeuditz wieder einen Flughafen, der heute das Zentrum der DHL ist. Seit 2003 ist das neue Zentralterminal mit Bahnhof betriebsfähig.

Quelle: www.schkeuditz.de

 

KIEZREPORTER - was ist das denn ?


 

Mehr zum Quartiersprojekt KIEZREPORTER/KIEZKOLLEKTOR erfahren Sie

HIER

 

 

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