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Arbeitsschwerpunkte 2012 im Quartier: Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf?

Liebe Bewohner/-innen, wo drückt aus Ihrer Sicht  der Schuh am meisten im Quartier ? In welchen Tätigkeitsfeldern sehen Sie für 2012 besonderen Handlungsbedarf?
(Bitte entscheiden Sie sich für eines der Themenfelder.)

(Wenn Sie Ihre Meinung ausführlicher begründen wollen, schreiben Sie uns doch einen Leserbrief. Ihr QM-Team)

 

Ich finde wichtig ...

gute Nachbarschaft, gemeinsame Erlebnisse
Gestaltung für Brachflächen, Pflege für Grünflächen
gute Kitas und Schulen
aktive Beteiligung der Bewohner
Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung
Kunst und Kultur im Quartier
besseres Image für den Kiez
andere Bereiche
Ich wohne nicht im QM-Gebiet.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Gefördert 2008/2009 aus dem Quartiersfonds 3:

Die Kiezreporter berichten

Straßen in Hellersdorf-Nord: Jerichower Straße


Klosterkirche


Stadtwappen

- von Klaus-Peter Griese -

 

Jerichow, im Nordosten Sachsen-Anhalts, hat nichts gemeinsam mit der Bibel. Es ist ein Zusammenschluß der Ortsteile Klietznick, Steinitz und Mangelsdorf und hat ca. 2200 Einwohner.  Der Name der Stadt stammt aus der slawischen Sprache (Burg, Herrensitz des Kühnen).

Als slawisches Fischerdorf mit Burgwall wurde Jerichow erstmals 1144 am östlchen Elbufer  mit der Gründung des Prämonstratenser-Kloster erwähnt. Chorherren des Klosters "Unser Lieben Frauen" gründeten in Magdeburg ein Prämonstratenser-Stift, welches wenige Jahre später an die heutige Stelle verlegt wurde. Vermutlich wurde Jerichow im 13. Jahrhundert zur Stadt ernannt. Im Schatten des Klosters entwickelte sich die Stadt nur unbedeutend. 1336 wurde Jerichow durch ein Elbhochwasser fast vollständig vernichtet. Die lutherische Lehre hielt um 1530 Einzug. 1552 erfolgte durch Hans von Krusemark die Säkularisierung des Klosters; ein Teil des Stifts wurde als kurfürstliche Domäne genutzt. 1631, während des Dreißigjährigen Krieges, fanden Zerstörungen und Plünderungen statt. Zum brandenburgisch-preußischen Herzogtum Magdeburg gehört die Stadt seit 1680. Durch den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm wurde 1684/85 die Klosterkirche für eine Neureformierte Gemeinde instandgesetzt. Im 18. Jahrhundert wurde die Neustadt gegründet. Ferdinand von Quast restaurierte 1853 bis 1856 auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm IV. die Klosterkirche. Ende des 19. Jahrhunderts führte die Industrialisierung zum Niedergang des Handwerks. Die Gründung einer Provinzial-Heilanstalt (1899), die 1928 mit einer Lungenheilanstalt erweitert wurde, brachte einen Aufschwung im Arbeitsleben. Das heutige AWO-Klinikum für Psychatrie und Psychotherapie, Neurologie und Psychotherapeutische Medizin wurde seit 1991 umfassend modernisiert und erweitert.

 

Quelle: http://jerichow.de

            http://de.wikipedia.org/wiki/Jerichow

 

 

KIEZREPORTER - was ist das denn ?


 

Mehr zum Quartiersprojekt KIEZREPORTER/KIEZKOLLEKTOR erfahren Sie

HIER

 

 

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