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Arbeitsschwerpunkte 2012 im Quartier: Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf?

Liebe Bewohner/-innen, wo drückt aus Ihrer Sicht  der Schuh am meisten im Quartier ? In welchen Tätigkeitsfeldern sehen Sie für 2012 besonderen Handlungsbedarf?
(Bitte entscheiden Sie sich für eines der Themenfelder.)

(Wenn Sie Ihre Meinung ausführlicher begründen wollen, schreiben Sie uns doch einen Leserbrief. Ihr QM-Team)

 

Ich finde wichtig ...

gute Nachbarschaft, gemeinsame Erlebnisse
Gestaltung für Brachflächen, Pflege für Grünflächen
gute Kitas und Schulen
aktive Beteiligung der Bewohner
Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung
Kunst und Kultur im Quartier
besseres Image für den Kiez
andere Bereiche
Ich wohne nicht im QM-Gebiet.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Bauvorhaben im Quartier

Neugestaltung Kokoschkaplatz ("Helle Mitte"):


Kokoschkaplatz 2009: abgetretenes "Verkehrsgrün". Foto: P. Strachovsky.


Kokoschkaplatz 2011: Verweilen in "Helle Mitte". Foto: Dr. H. Wollner

Das Rondell hinter dem "MarktplatzCenter" in "Helle Mitte" wurde 2010/2011 vom bezirklichen Natur- und Grünflächenamt mit Fördermitteln aus dem Programm "Stadtumbau Ost" neu gestaltet. Bei der Wegeführung über den Platz wurden die in den vergangenen Jahren entstandenen Trampelpfade berücksichtigt werden.

Angelegt wurden u.a. verschiedene Gehweguntergründe, eine Bepflanzung mit Bäumen, Rosen und Gräsern, Sitzmauern aus Klinker. Eine Metallstele erinnert nun an den Namensgeber Oskar Kokoschka.

In die Planungen flossen übrigens auch Ideen und Anregungen von Anwohnern (s.u.) ein.

Baufertigstellung: Mai 2011

 

 

 

Weitersagen:

Rückblick:





Mai 2011 - Die Bauzäune sind gefallen. Ein neuer kleiner Quartiersplatz lädt zum Verweilen in "Helle Mitte" ein. Fotos: Dr. H. Wollner



April 2011 - Pflanzzeit: Bäume und Stauden kommen in die Erde. Fotos: KM

 

 

 



Februar 2011
- Stein auf Stein: Schnee und Frost haben sich (vorläufig) verzogen und auf dem Kokoschkaplatz nehmen jetzt die Sitzmäuerchen aus gelbem Klinker Gestalt an. Foto: KM

 

 



Oktober 2010 - Baubeginn auf dem Kokoschkaplatz: Gewaltige Mengen Schutt -  Beton, Ziegelreste und Asphalt müssen aus der Fläche geholt werden. "Innerhalb der künftigen Pflanzflächen wird 60 cm tief ausgehoben, damit die Pflanzen eine Chance zum Wachsen haben.", erläutert Birgit Engelhardt vom bezirklichen Natur- und Umweltamt. An den Rändern der angrenzenden Brache hinter dem Arbeitsamt werden die Fußgängerwege hergestellt. Fotos: KM

 

 


Februar 2010 - Bezirksamt erörtert Gestaltungsentwurf mit Anwohnern: Es geht voran am Kokoschkaplatz - Mitte Februar 2010 lud das Quartiersmanagement zum BEWOHNERTREFF ein, um die Vorplanung für die Neugestaltung des Kokoschkaplatzes vorzustellen. Birgit Engelhardt, Landschaftsarchitektin vom Natur- und Umweltamt des Bezirks, erläuterte dort ihren Entwurf.

Der vielseitige Künstler Oskar Kokoschka hat neben der Malerei auch zahlreiche Gedichte, Bühnenstücke und Dramen geschrieben. Zu einem Drama gestaltete sich dann beinahe auch die Diskussion um die vorgesehenen Baumaßnahmen. Nicht einfach, die sehr weit auseinander gehenden Vorstellungen der Anwohner zu berücksichtigen.

Um einen weiteren Trinker-Treffpunkt zu vermeiden, wollten einige keine Sitzgelegenheiten, was andere wieder kategorisch ablehnten, da besonders ältere Menschen sich auf dem Weg zum oder vom "MarktplatzCenter" gerne auch einmal ausruhen würden.

Aus der versammelten Runde kam auch ein sehr ausgereifter Gestaltungsvorschlag, der bereits vor Jahren an das Bezirksamt geschickt wurde, dort lange keine Beachtung fand und schließlich abgelehnt wurde. Hier erneut vorgebracht: Mit einem Brunnen oder einer Plastik sollte an die sich damals an dieser Stelle befindlichen Feucht-Biotope erinnert werden. Wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen, Gebiete, die im Zuge der Bebauung trocken gelegt wurden. Eine Idee, die von den Anwesenden begeistert aufgenommen wurde, leider aber auch wegen der geringen Größe des Platzes, an dieser Stelle nicht realisiert werden kann.

Die zwar nicht immer sachlich geführte Diskussion, voller Emotionen, zeigte, dass hier Anwohner bei der Gestaltung ihres Wohnumfeldes mitreden wollen und dürfen. Wünschenswert wäre eine noch größere Beteiligung und ein noch früheres Einbeziehen der interessierten Anwohner an der Planung.

Text: R. Engel (ehrenamtl. KIEZREPORTER)
Foto: KM

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in "Die Hellersdorfer", Ausgabe März/2010.

 

Die Platz-Planung:



Der Kokoschkaplatz soll zu einem kleinen Quartiersplatz umgebaut werden. Dazu werden die Haupttrampelpfade zu Wegen ausgebaut, die sich in geschwungener Form zeigen. An den Wegekreuzungen ist der Raum aufgeweitet, es entsteht ein Treffpunkt für alle Altersgruppen, ein Ort der Kommunikation, ein Ort zum Zwischenparken der Einkaufstaschen, oder einfach nur ein Ort zum Ausruhen. Drei Metallmasten bilden ein Dreieck, an deren drei Seiten eine Tafel auf Oskar Kokoschka hinweist.

Die Pflanzflächen werden modelliert und erhalten durch die Bepflanzung mit Rosen, Lavendel und Gräsern einen eigenen Charakter. Sechs Apfelbäume säumen den Weg.

Die Sitzmauer aus Klinker und die Klinkerelemente spiegeln die Gestaltungselemente des gesamten Quartiers wider.

Der Weg erhält als Deckschicht Glorit, ein Material, das der wassergebundenen Wegedecke sehr nah kommt. Granit-Kleinsteinpflaster lockert zum Einen die einheitliche Wegefläche auf und verbindet zum Anderen die Pflanzflächen miteinander.

Text & Grafiken: Natur- und Grünflächenamt

Kokoschkaplatz: Daten und Fakten

Lage:


Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Stadtteil Hellersdorf-Nord,
Rondell Oskar-Kokoschka-Straße/Ecke Peter-Weiss-Gasse ("Helle Mitte")

Fläche:

0,09 ha

Grundstücks-
eigentümer/
Bauherr:


Land Berlin,
vertreten durch Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Natur- und Umweltamt
Premnitzer Str. 4
12681  Berlin

Finanzierung:

Programm "Stadtumbau Ost",
Dieses Vorhaben wird von der Europäischen Union (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung), der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin gefördert.

www.stadtumbau-berlin.de

Bauzeit:

2010/2011

 

 

 

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