Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade

„Damit es grünt und blüht“: Beetbepflanzungsaktion in der Hellersdorfer Promenade

Am Dienstag, den 5. April, fand auch dieses Jahr eine Beetbepflanzungsaktion in der Hellersdorfer Promenade statt. Junge und ältere helfende Hände aus dem Quartier jäteten, besäten und rechten die Beete entlang der Hellersdorfer Promenade, pflanzten vorgezogene Stauden ein und verteilten Stroh, um beste Voraussetzungen für ein baldiges frühlingshaftes Erblühen zu schaffen.


Text / Bilder: Kiezredakteur

Am Dienstag, den 5. April, organisierte das Team des Projekts „Sicher, sauber, hell – Stammtisch Grün“ von stadt.menschen.berlin auch dieses Jahr eine Beetbepflanzungsaktion in Kooperation mit dem Bürgergarten Helle Oase und dem Mehrgenerationenhaus Buntes Haus im Quartier Hellersdorfer Promenade. Viele helfende Hände packten tatkräftig an – einige Kinder aus der Kita Arti hatten in der Woche vorher schon, im Rahmen eines kleinen Frühlingsfests, ihre Lieblingspflanzen auf ausgewählten Beeten gepflanzt. 

 

„Ist das Blume oder kann das weg?“ 

 

Anhand von Beispielen und Anschauungsvorlagen zeigten Anja Mocker und  Anna Juhnke bei der Vorbereitung der Beete, welcher Bewuchs Unkraut ist und was "weg" kann. Nicht förderlich für weiteres Gedeihen sind beispielsweise Wildwuchs an Ahorn, Gras oder Löwenzahn. 

 

Nach dem Jäten wurden vielversprechende junge und vorgezogene Pflanzen in die Erde gesetzt. Spontan halfen hier Bewohner*innen und Passant*innen mit, die sich den ein oder anderen Ratschlag zu Aussaat und Pflanzenpflege von den anwesenden Fachleuten nicht entgehen ließen. Eine Bewohnerin aus dem Quartier war besonders fleißig an einem Beet und übernimmt in der kommenden Saison eine Beetpatenschaft. 

 

Viel Engagement konnte man auch beim letzten Arbeitsschritt der Beetbepflanzungsaktion beobachten. Die frisch besäten und bepflanzten Beete wurden in Stroh gebettet, damit „durchkommt“ und gedeiht, was wachsen soll. Die jüngeren helfenden Hände hatten viel Spaß beim Verteilen und Anbringen des Strohs auf den Beeten – schnell entstanden Nachfragen und Gespräche zu landwirtschaftlichen Zusammenhängen, die man in der Großstadt bzw. generell in der heutigen Zeit nicht so selbstverständlich aus dem näheren Umfeld mitbekommt. Mit neuen Eindrücken machten sich die kleinen und größeren Helfer*innen auf den Nachhauseweg.

 

Glücklicherweise blieb die Beetbepflanzungsaktion bis zu ihrem Ende von Regengüssen verschont. Diese werden in den nächsten Tagen nun aber sicher ein frühlingshaftes Aufsprießen und Erblühen der Beete in der Hellersdorfer Promenade fördern.