Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade

Tag der Städtebauförderung: Rundgang durch die Hellersdorfer QM-Gebiete

Beim diesjährigen Tag der Städtebauförderung am Samstag, 14. Mai, luden die Teams der drei Hellersdorfer QM-Gebiete zu einem gemeinsamen Rundgang ein. Aspekte, die Hellersdorf mit Blick auf die Städtebauförderung zu bieten hat, wurden in Ausschnitten vorgestellt. Dazu gehörten auch Perspektiven, wohin die Wege in der Zukunft führen können.


Text / Bilder: Kiezreporter

Die drei Hellersdorfer QM-Gebiete sind mit Blick auf ihre bisherige Laufzeit, ihre Handlungsansätze und Projekte vielfältig und verschieden. Es gibt aber einiges, das sie vereint. Ein wichtiger Bestandteil des Quartiersmanagement-Ansatzes ist die Einbeziehung von Bewohner*innen – ausgehend von deren Bedarfen, Interessen und Wünschen sollen Verbesserungen in den Quartieren erzielt werden. 

 

Um 11 Uhr startete der gemeinsame Rundgang am Vor-Ort-Büro des QM Boulevard Kastanienallee. Neben Bewohner*innen, Quartiersräten und Interessierten aus den drei QM-Gebieten konnten Mitarbeiterinnen der Städtebauförderung des Bezirksamts und Dr. Sandra Obermeyer, Leiterin der Abteilung IV für Wohnungswesen, Stadterneuerung, Städtebauförderung bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, begrüßt werden. 

 

Am Boulevard Kastanienallee befanden sich die Teilnehmer*innen gleich an der ersten Station des Rundgangs. Finanziell unterstützt durch den Baufonds im Programm Sozialer Zusammenhalt – und anteilig zur Hälfte finanziert durch die Deutsche Wohnen – wurden hier Freiflächen zu attraktiven Spiel-, Bewegungs- und Begegnungsorten für die Bewohner*innen entwickelt. Die zum Leben wiedererweckten Pavillons entlang des Boulevards bilden einen Dreh- und Angelpunkt für vielfältige kulturelle Angebote und Veranstaltungen.

 

Zu zentralen Herausforderungen in allen Hellersdorfer QM-Gebieten gehört der anhaltende Zuzug neuer Bewohner*innen, die vor allem in den neugebauten Häusern eine neue Heimat finden. Ausreichende Kapazitäten in den Schulen, z.B. der Pusteblume-Grundschule im Gebiet Hellersdorfer Promenade, sind angesichts des Bevölkerungswachstums ein zentrales Thema. Außerdem müssen passende Unterstützungsangebote für Familien geschaffen werden, die in Hellersdorf oft nur ein Elternteil bzw. mehrere Kinder haben.

 

Gemeinsam Identifikation schaffen

 

„Man lernt sich am besten kennen, wenn man gemeinsam an einer Sache arbeitet“, berichtet Rogério Lopes vom Quartiersmanagement Alte Hellersdorfer Straße zu Aktionen, die mit Bewohner*innen seit dem Start des Quartiersmanagements im letzten Jahr stattgefunden haben. Der Umgang mit Diversität ist in der Arbeit sämtlicher Einrichtungen in den Quartieren eine tägliche Herausforderung. Außerdem gilt es, nachbarschaftliche Angebote in den Quartieren dem Bevölkerungswachstum entsprechend auszubauen. Unter anderem befinden sich Wochenendöffnungszeiten für den AWO-Stadtteiltreff im Haus Kastanie in der Kastanienallee in Abstimmung.

 

Die Entwicklung in den Hellersdorfer QM-Gebieten bleibt spannend – auch bei zukünftigen Tagen der Städtebauförderung wird es so Interessantes zu berichten geben.