Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade

Stadtteilbüro Hellersdorfer Promenade: Anlaufstelle im Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle

Das Stadtteilbüro im QM Hellersdorfer Promenade ist Anlaufstelle im Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle. Ziel ist es, rechtsextrem motivierte und diskriminierende Vorfälle im Alltag sichtbar zu machen.

Rassistisch, antisemitisch, lbgtiq-feindlich*, antiziganistisch, extrem rechts, antimuslimisch, LGBTIQ*feindlich, den Nationalsozialismus verharmlosend, behindertenfeindlich und sozialchauvinistisch motivierte Vorfälle können im Stadtteilbüro des Quartiersmanagements Hellersdorfer Promenade, Hellersdorfer Promenade 17, gemeldet werden.

Das Stadtteilbüro nimmt während der Öffnungszeit Meldungen auf und leitet diese an das Register weiter. Dort werden die Vorfälle gesammelt und im Rahmen von Statistiken und Publikationen veröffentlicht.
Eine Meldung eines Vorfalls ersetzt keine Strafanzeige, es wird kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Das Register schließt eine wichtige Lücke: Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken werden hier nicht nur anzeigerelevante Vorfälle wie Sachbeschädigungen und Angriffe einbezogen, sondern es werden auch niedrigschwellige Vorfälle aufgenommen, wie zum Beispiel das Anbringen von Aufklebern, Beleidigungen und Bedrohungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Anzeige gebracht werden.